Ländereien des Dorfs BuosinesheimHistory-Tour: Gerold Reichenbach (SPD) besucht in seiner Reihe über Klosterhöfe den Bensheimerhof bei Leeheim
ERFELDEN.
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Viel Praktisches, das rege genutzt wirdGesundheitstag: Messe des VdK Leeheim bietet zahlreiche Informationen und Tests zum körperlichen Wohlbefinden
LEEHEIM.
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Sanierung geht weiter
LEEHEIM.
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Jeder bekommt am Schluss seine LiebeBüchnerbühne: Riedstädter Ensemble setzt Molières „Der Geizige“ mit ansteckender Spielfreude in Leeheim in Szene
LEEHEIM.
In ständiger Angst um sein Geld lebt der geizige Harpagon (Zweiter
von rechts). Welches Durcheinander er damit heraufbeschwört, zeigte
die Büchnerbühne – im Bild auch Beate Krist, Finn Hanssen und Mélanie
Linzer (von links) – bei ihrer Aufführung der Molière-Komödie
„Der Geizige“ in Leeheim. Foto: Robert Heiler
Termin „Der Geizige“ wird am Samstag (17.) um 19.30 Uhr erneut von der Büchnerbühne in der Kirchstraße 16 (Leeheim) aufgeführt. Den Reiz der neuen Spielstätte in der ehemaligen Feuerwache erlebten Theaterliebhaber aus der gesamten Region am Wochenende: Nach der Premiere im Schloss Dornberg führte die Büchnerbühne an zwei Abenden mit Molières Komödie „Der Geizige“ die erste Großproduktion in der neuen Heimstatt auf. Das Theater-Kleinod entwickelte dabei seinen ganzen Charme. Wo schließlich gibt es noch so engen Kontakt zwischen Schauspielern und Zuschauern wie bei der Büchnerbühne, wo Besucher bei einem Gläschen Prosecco oder einem Espresso im schnuckeligen Theatercafé vor Vorstellungsbeginn ein kurzes Schwätzchen mit Regisseur und Hauptdarsteller Christian Suhr halten und den ein oder anderen Blick auf vorbeihuschende Schauspieler werfen können. Geschickt nutzte Regisseur Suhr auch den Umstand, dass das abfallende Podest der kleinen Zuschauertribüne direkt vor der Bühne endet und die Schauspieler in unmittelbarem Augenkontakt mit den Zuschauern agieren. Immer wieder wurden die Besucher einbezogen: Mal gab es ein kumpelhaftes Augenzwinkern von Elise (Verena Specht-Ronique), der Tochter des geizigen Harpagon (Christian Suhr), Richtung Tribüne, mal hetzte der Geizige bei der aberwitzigen Suche nach seiner verschwundenen Geldkassette den Kommissar (Willi Forwick) auch aufs Publikum: „Der war’s! Der hat gelacht!“ Überhaupt wurde selten auf einer Bühne so viel geweint und in den Zuschauerrängen so viel gelacht. Mit ansteckender Spielfreude stürzte sich das zehnköpfige Ensemble kopfüber in den brodelnden Strudel aus Missgunst, Angst und Leidenschaft, der immer schneller wirbelnd alle in seinen Sog zog. Angefangen mit Harpagon, dessen einzige Liebe dem Mammon und insbesondere seiner im Garten verbuddelten Kassette voller Gold-Ecus gilt. Der darüber hinaus aber auch Tochter Elise und Sohn Cléante (Finn Hanssen) gewinnbringend verheiraten will, für sich selber dagegen unter Mithilfe der Heiratsvermittlerin Frosine (Mélanie Linzer) die arme Mariane vorgesehen hat. Natürlich liebt die eigentlich der Sohn, während Tochter Elise in heimlicher Liebe zu Valère entbrannt ist, dem Angestellten ihres Vaters, der mit windiger Kunstfertigkeit seinem knauserigen und ewig misstrauischen Chef immer nach dem Mund redet. Szenenapplaus gab es für Harald Preis bei seinem zungenbrecherischen Versuch, Harpagon wie gewohnt eilfertig beizupflichten („Ihr seid die Weisheit selbst“), ohne seine Liebste völlig zu verraten. Denn diesmal soll er mit Harpagon Elise überzeugen, dass eine Tochter sich von ihrem Vater – natürlich ohne Mitgift – auch gegen ihren Wunsch verheiraten lassen müsse. In der Inszenierung der Büchnerbühne gibt es noch ein drittes Liebespaar: Aus dem Diener La Flèche ist eine liebestolle hässliche Dienerin (Valerie Bolzano) mit Sprachfehler geworden, die mit allen Mitteln den Koch und Kutscher Jacques (Claudio Altese) zu umgarnen sucht. Wer eine öffentliche Probe der Büchnerbühne im Juni besucht hatte, entdeckte mit Freude die Szene, in der La Flèche dem angewiderten Koch besen- und hüftschwingend zu Leibe rückt, als Eröffnung des Stücks wieder. Es waren nicht zuletzt auch Bilder wie diese, die den Abend zu einem unvergesslichen Vergnügen machten. Wie auch der abgehackte Tanz zweier Glockenspielfiguren, in dem sich Harpagon und Mariane bei ihrer ersten Begegnung finden. Oder die lange Tafel, direkt vor der ersten Zuschauerreihe aufgebaut, an der sich Vater und Sohn Stuhl für Stuhl bei ihrer kurzen Versöhnung näherkommen. Immer rascher dreht sich der Strudel und immer lustvoller lassen sich die Figuren mitreißen. Allen voran Harpagon, der hemmungslos tobend und greinend seinem Geld nachtrauert. Im furiosen Schlussakt fallen Mariane und Valère verblüffenderweise mitsamt ihrem wiedergefundenen Vater (Oliver-Kai Müller) in einen starken italienischen Akzent, findet sich mit ihnen doch eine neapolitanische Familie wieder. Wenn am Ende das gesamte Ensemble „O sole mio“ schmettert, hält jeder seine große Liebe im Arm, die drei Liebespaare einander – und der glückliche Geizige sein Geld. |
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Seit 100 Jahren StromAusstellung: Exponate in Leeheim von der Petroleumlampe bis zu heutigen Lichtquellen LEEHEIM.
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„Ich werde nie fertig mit meinen Bildern“Porträt: Karin Jung öffnet ihren Kreativstall in Leeheim zum wiederholten Mal zu den Tagen des offenen Ateliers
LEEHEIM.
Offenes Atelier Der Kreativstall von Karin Jung in Leeheim, Große Sackgasse 5, ist am Samstag (24.) von 16 bis 19 Uhr und am Sonntag (25.) von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ein versonnenes Lächeln spielt um die Augen der alten
Frau. In inniger Nähe liegt ein Neugeborenes am Hals der Mutter. In
jeder ihrer Bleistift- und Aquarellzeichnungen spürt der Betrachter die
liebevolle Zugewandtheit der Künstlerin zu dem, was sie abbilden möchte.
„Ich mag es nicht so heftig, ich bin mehr für das Zarte, was die
Menschen berührt“, sagt Karin Jung. Sie möchte dem Ausdruck geben,
was sie anrührt. Bei Mensch und Tier sind das vor allem Blicke, die
Augen als Spiegel der Seele. Da liegt das ganze Staunen eines
Kleinkindes in dem offenen Blick eines kleinen Mädchens, oder fängt
Karin Jung die Spielfreude eines Hundes mit zarten Strichen ein. |
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Von Grund auf saniert
LEEHEIM.
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