Kinder beim Äpfelpflücken  - Küchenbrand - Energietisch - Dreschen mit Dreschflegeln - Hochwasserspende

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Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

LEEHEIM. In einem Appartement im ersten Stock eines Leeheimer Mehrfamilienhauses brannte am Dienstagmittag die Küchenzeile. Nachbarn verständigten die Feuerwehr, die Bewohner waren nicht zu Hause. Verletzt wurde niemand, informiert die Polizei.
Um 13.35 Uhr, sechs Minuten nach dem Alarm, traf die Leeheimer Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und rund 20 Mann ein, dazu kam Gemeindebrandinspektor Dietmar Roth. Unter Atemschutzgerät betraten zwei Einsatzkräfte die Wohnung durch das Treppenhaus und löschten innerhalb weniger Minuten den Kleinbrand.
Ein zweiter Trupp hatte sich vorbereitet, über den Balkon einzusteigen, was aber nicht notwendig wurde. Schaden genommen habe vor allem die Küche, berichtete Roth. Die Kunststofffenster seien geschmolzen.
Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von einem eingeschalteten und dann vergessenen Herd als Brandursache aus.      tbo

 

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Energiebedarf auf 45 Prozent senken

RIEDSTADT. Das Pilotprojekt zur energetischen Sanierung von Altbauten in Leeheim und die Erkenntnisse aus der Doktorarbeit darüber von Susanne Schwickert waren Thema bei der jüngsten Zusammenkunft des Riedstädter Energietischs.
Zur möglichen Senkung der Heizenergie für Wohnbauten und des Energieverbrauchs von Elektrogeräten  hatte Schwickert mehrere Szenarien untersucht; der Energietisch analysierte am Donnerstag die wesentlichen Lösungsvorschläge.
Schwickert stellte fest, dass mit unterschiedlichen Modernisierungsschritten der Energieverbrauch in Leeheim in den nächsten 25 Jahren mindestens auf 78 Prozent des heutigen Wertes gesenkt werden könnte. Bei ihrem  optimistischsten Modell sind es nur noch 45 Prozent. Im Vergleich dazu verbrauchen Niedrigenergie-Häuser 32 Prozent. 
Schwickert berücksichtigte auch das bisherige Modernisierungsverhalten der Leeheimer Hausbesitzer. Dieses führt zur Mindesteinsparung. Ein weiterer Schritt  nachrüsten gemäß Energiesparverordnung  könnte den Verbrauch auf 75 Prozent reduzieren: durch Austausch von Heizungsanlagen und Dämmen der obersten Geschossdecke.
Der zusätzliche Einsatz von Sonnenenergie  etwa um Brauchwasser zu erwärmen oder die Energieversorgung zu unterstützen  hätte eine Senkung des Energieverbrauchs auf rund 64 Prozent zur Folge.
Am Donnerstag diskutierte die Runde  Architekten, Wissenschaftler, Vertreter des Überlandwerks, Riedstädter Handwerker und Bürger  vorrangig über die Energieeinsparung, die durch Sanierung des Gebäudebestandes erzielt werden könnte. Überlegungen zur Wahl einer anderen Primärenergiequelle wurden noch nicht erörtert.
Da die Finanzierung der gewünschten Sanierungsmaßnahmen oft der Hinderungsgrund für deren Umsetzung sei, soll zum Energietisch Ende Oktober ein Referent über eine Möglichkeit informieren, bei der die Energieversorger einen Teil der Finanzierungslasten tragen  und diese dann später mit den eingesparten Energiekosten verrechnen.
Weitere Informationen zur Agenda gibt das Agendabüro unter Telefon 06158 1886711.          hhh

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Geld für Kita an der Elbe

Motorradclub - Mit einer Party sammelt der „Fink Panther MC“ für Hochwasseropfer

LEEHEIM. Mit einer Party wollten Mitglieder und Freunde des Motorradclubs „Pink Panther MC" des Kreises Groß-Gerau einen Beitrag zur Linderung der durch die Hochwasserfluten an der Elbe entstandenen Schäden leisten. Etwas für die betroffenen Menschen zu machen, hätten sie sich während ihres Urlaubs spontan entschlossen, berichteten die Organisatoren Marcus Emmer und Frank Mittelstädt.
Über Umweges seien sie auf eine evangelische Kindertagesstätte in dem etwa zwei Kilometer von der Elbe nahe Dresden gelegenen Radebeul - Altkötzschenbroda aufmerksam geworden. Diese Kita sei durch die evangelische Kirchengemeinde erst im Vorjahr fertigestel1t worden. Das Hochwasser sei bis zu den Räumen im ersten Stock vorgedrungen und habe die Fußböden völlig zerstört Das Außengelände  sei durch Ölablagerungen verseucht. Für die Sanierungsarbeiten stünden der Kirche keine Mittel mehr zur Verfügung. Wegen der vermeintlich sicheren Distanz zur Elbe ist das Gebäude nicht gegen Hochwasserschäden  versichert worden.
1000 Euro an Spendengeldern sei das angedachte Ziel gewesen, erläutern Emmer und Mittelstädt. Dank der Hilfsbereitschaft von Bäcker, Metzger und Brauereien sei es gelungen. diesen Betrag bereits an der Party zu erwirtschaften. Zusätzlich hätten die Partygäste noch weitere 550 Eure gespendet. Außerdem hätten sich noch zehn Leeheimer Ortsvereine und viele Privatpersonen mit zusammen 2300 Euro an dieser Aktion beteiligt.
4080 Euro konnten Gunter Deimer und Jürgen Jäger am vergangenen Wochenende der Kita-Leiterin Christine Renger in Radebeul - Altközschenbroda zur Finanzierung der ersten Sanierungsarbeiten persönlich überreichen. Der mit reichlich Sprit versehene Wagen für die Fahrt wurde an einer Firma kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit, so hoffen die Organisatoren, würden auch die vom Hochwasser betroffenen Familien entlastet. Hätten Deren Sprösslinge wieder die Möglichkeit, die Kindertagesstätte zu besuchen, könnten sich die Eltern um die Instandsetzung ihrer Wohnungen kümmern
.                    evs

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