Nach zwei Jahren stimmt der Name
Büchnerbühne: Theaterensemble eröffnet mit einem Rückblick auf
die Anfangszeit vor vollem Haus die neue Spielstätte
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Neues Domizil: Die Büchnerbühne Riedstadt hat am
Samstag ihre neue Spielstätte in der alten Feuerwache Leeheim eröffnet.
Foto: Robert Heiler
Christian Suhr und seine Mitstreiter von der Büchnerbühne waren überwältigt:
Menschenmassen strömten am Samstagabend in das ehemalige Gerätehaus
der Feuerwehr in der Kirchstraße 16, bestaunten bei einem Glas Sekt
oder Orangensaft den neu geschaffenen Theaterraum mit seinen
aufsteigenden Zuschauerrängen und dem Scherenschnitt Georg Büchners
auf Bühnenpodesten sowie das Theatercafé. Unter ihnen auch der neue Bürgermeister
Werner Amend und Erste Stadträtin Erika Zettel sowie weitere
Magistratsmitglieder und Stadtverordnete, vor allem aber auch der
ehemalige Bürgermeister Gerald Kummer, für dessen Enthusiasmus in der
Gründungsphase der Büchnerbühne Leiter Christian Suhr am Ende des
Abends ausdrücklich dankte.
Für einige Theaterfreunde endete der Abend früher als geplant: Die
Vorstellung zur Eröffnung der neuen Spielstätte der Büchnerbühne war
restlos ausverkauft, an der Abendkasse gab es schnell keine Karten mehr.
Wer das Glück hatte, rechtzeitig eine Karte ergattert zu haben, erlebte
dichtgedrängt ein furioses „Best of“ aus zwei Jahren Büchnerbühne
an der Stelle, wo früher Feuerwehrwagen standen.
Statt großer Vorreden machten Fotoimpressionen auf großer Leinwand über
die aufwendigen Renovierungsarbeiten den Auftakt der multimedialen Bühnenshow.
Seit Anfang Januar hatten die Theaterleute und Freunde der Büchnerbühne
in einem ehrenamtlichen Mammutprojekt Mauern hochgezogen, das Podest für
die Zuschauertribüne in der ehemaligen Wagenhalle geschreinert,
Abdunklungen geschaffen und Wände bemalt, bis aus einem Feuerwehrhaus
ein Theater geworden war. Ein Engagement, für das Christian Suhr
stellvertretend für alle am Ende der Vorstellung Reinhard Köhler von
der Laienspielgruppe Leeheim und Bodo Gollhardt von der Schreinerei
Bongardts dankte.
Passend für eine Theatereröffnung dann das „Vorspiel auf dem
Theater“ aus Johann Wolfgang Goethes „Faust“. Ein Theaterdirektor
mit Clownsnase (Christian Suhr) erklärte unter allgemeinem Gelächter:
„Ich wünschte sehr, der Menge zu behagen, besonders weil sie lebt und
leben lässt“, und verkündete die augenzwinkernde Maxime des Abends:
„Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; und jeder geht
zufrieden aus dem Haus.“
Was die Schauspieler dann servierten, war nicht das leichte „Ragout“
des Theaterdirektors, sondern ein Querschnitt aus den
Schauspielprojekten der ersten beiden Jahre, die die ungeheure
Bandbreite und Professionalität der Büchnerbühne zeigten. Es durfte
herzhaft gelacht werden über Mélanie Linzers Mephistopheles, der in
Vertretung von Faust einem arglosen Schüler (Harald Preis) den Geist
verwirrt („Ich, Ebenbild der Gottheit. Goethes Faust und der Schöpfungsdrang
der Wissenschaft“), und erst Recht bei Loriot („Küssen Sie Ihre
Frau – Wohin? Eine Eheberatung mit Loriot“), wobei Regisseur
Christian Suhr das Kunststück fertig brachte, elegant Loriot mit
Shakespeare zu verknüpfen. So geriet das auf so wortreiche Art
kommunikationsunfähige Ehepaar Loriots (Mélanie Linzer und Christian
Suhr) in den „Sommernachtstraum“ und flüstert sich unvermutet als
Thisbe und Pyramus Verliebtheiten durch die lebende Wand zu. Natürlich
durfte auch der Namensgeber der Büchnerbühne nicht fehlen. So
eindringlich wie bissig brachte Christian Suhr „Woyzeck“ als
Ein-Personen-Stück auf die Bühne. Ganz still wurde es dann bei dem
albtraumhaften Monolog „Ich bin Ausländer – Ich bin ein Stück
Scheiße!“ mit Harald Preis.
Mit stehenden Ovationen feierten die Zuschauer am Ende des gut zweistündigen
Bühnenprogramms Theaterleiter Christian Suhr und seine
Schauspielkollegen Mélanie Linzer, Harald Preis und Finn Hanssen. Lohn
für den langen Atem und den Abenteuergeist der passionierten
Theaterleute, die zwei Jahre überstanden hatten, in denen die Büchnerbühne
keine feste Spielstätte hatte und über Standortdiskussionen zerrieben
zu werden drohte. Zwei Jahre nach ihrer Gründung stimmt endlich der
Name: Die Büchnerbühne hat eine Bühne.
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Ein Nachmittag der Gegensätze
Büchnerbühne: Riedstädter Ensemble gibt im Verlauf des Eröffnungsprogramms
einen Ausblick auf besondere Projekte
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Eine Vorschau mit Ausschnitten aus künftigen
Produktionen bot das Ensemble der Büchnerbühne am Sonntag in seinem
neuen Domizil im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus Leeheim. Foto: Robert
Heiler
Nach dem Rückblick nun der Ausblick: An Tag zwei des Bühnenmarathons
zur Eröffnung der festen Spielstätte der Büchnerbühne in der
Kirchstraße 16 gaben Ensemblemitglieder und Gäste am Sonntagnachmittag
einen Vorgeschmack auf besondere Projekte der nächsten Zeit.
Theaterleiter Christian Suhr bat vorsorglich darum, die Aufführung mehr
als öffentliche Probe zu betrachten: „Wir haben in den letzten drei
Monaten vor allem gelernt, wie man Wände hochzieht. Da blieb nicht viel
Zeit für Texte.“ So agierten die Schauspieler zum Teil mit
Manuskripten in den Händen, was das Vergnügen in keiner Form minderte.
Es hatte durchaus was, wenn Molières Geiziger (Christian Suhr) zerstört
auf dem Boden liegt und theatralisch seinen Redetext zum Ablesen in die
Luft streckt.
Theaterfreunde können sich auf eine Vielzahl ehrgeiziger Projekte
freuen. Goethe wird dabei sein, viel Georg Büchner natürlich, zwei Komödien
von Molière, aber auch Tschechow, Frank Wedekind und ein neues
Loriot-Stück. Bewährtes wie Shakespeares „Sommernachtstraum“ und
„Leonce und Lena“ von Georg Büchner sollen der Spielstätte
angepasst neu inszeniert und zum Teil auch neu besetzt werden.
Angesichts dieser Fülle überraschte es daher auch nicht wirklich, dass
die angedachten zwei Stunden Spieldauer mehr als gesprengt und es mit
Pause dreieinhalb Stunden wurden.
Puck (Mélanie Linzer), der „Schabernack der Nacht“ aus Shakespeares
„Sommernachtstraum“, eröffnete mit seinem Bogen den
abwechslungsreichen Spielnachmittag. Christian Suhrs Oberon ist kein
zornsprühender stolzer Elfenkönig, sondern mit albernem Helm und
Gewand eine barfüßig wutstampfende Witzfigur, der auch das Beträufeln
der schlafenden Titania (Valerie Bolzano) mit Liebessaft zur umjubelten
Lachnummer werden lässt.
Es war ein Nachmittag der Gegensätze. Ernst ging es weiter mit dem
betrunkenen Soldaten Valentin (Finn Hanssen), der an der verlorenen Ehre
seiner Schwester Gretchen verzweifelt. Nach dem Faust-Projekt „Ich,
Ebenbild der Gottheit“ hat die Büchnerbühne das ehrgeizige Ziel, den
gesamten Faust I von Johann Wolfgang Goethe auf die Bühne zu bringen.
Das intensive Spiel Hanssens lässt da auf einiges hoffen.
Durch die Freundschaft zu der Schauspielerin Ursula Stampfli wird es
wohl auch eine Inszenierung von Tschechows „Der Kirschgarten“ geben.
Bei ihrem Auftritt bestach sie als die Ranjewskaja, die nach wilden
Jahren in Paris auf das überschuldete Landgut der Familie mit seinem
riesigen Kirschgarten zurückkehrt und über das Leben und die Liebe
monologisiert.
Bis zur Pause stand dann der Namensgeber der Büchnerbühne im
Mittelpunkt. „Warum Büchner?“, fragten Christian Suhr, Mélanie
Linzer und Verena Specht-Ronique und trugen Texte über den „Dichter
umständehalber“ vor, der die Langeweile zum Hauptmotiv seiner Werke
gemacht habe. „Mein Leben gähnt mich an“, sagt denn auch Leonce
(Finn Hanssen) in der folgenden Spielszene aus „Leonce und Lena“, in
der die Geliebte Rosetta (Beate Krist) grotesk durch ihren Tanz
stolpert.
Ein weiterer Überraschungsgast des Nachmittags war Peter Brunner,
„ohne den die Villa Büchner in Pfungstadt in ihrem heutigen Zustand
nicht denkbar wäre“, so Christian Suhr. Er las die „Wunde Georg“,
eine Rede Wilhelm Büchners am Grab seines Bruders Georg, gehalten 41
Jahre nach dessen Tod. Von „Büchnerträumer zu Büchnerträumer“ möchten
Suhr und Brunner in Zukunft gemeinsame Projekte verwirklichen.
Ein weiteres ehrgeiziges Projekt der Büchnerbühne ist der Wunsch, den
Roman Kasimir Edschmids über Georg Büchner unter dem ursprünglichen
Titel „Wenn es Rosen sind, werden sie blühen“ in Szene zu setzten.
Auch darauf gab es natürlich einen Vorgeschmack. Zwischendurch im Büchner-Block
durfte herzhaft gelacht werden über Willi Forwicks kabarettreife
Umsetzung des szenischen Gedichtes „Amor“.
Nach der Pause zeigte der Jugendclub der Büchnerbühne Ausschnitte aus
Frank Wedekinds „Frühlingserwachen“. Bereits am 28. Mai (Samstag)
wird Premiere sein. Nach „Küssen Sie Ihre Frau – Wohin?“ wird es
mit „Heile Welt“ eine neue Loriot-Inszenierung geben. Mehrere Szenen
daraus gab das Ensemble zum Besten mitsamt dem legendären
„Vertreter-Besuch“. Andächtig deklamierte das Publikum gleich mit:
„Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen
kann!“
Nicht minder witzig gerieten Molières „Der eingebildete Kranke“ und
„Der Geizige“ mit Christian Suhr in den Hauptrollen. Zwischendurch
hatte das Gitarrenduo von „Bees denäwe“ immer wieder für
musikalische Einlagen gesorgt. Zum humorvollen Abschluss spielten sie
„Geld is ned alles“ mit einem greinenden Geizigen, der samt leerer
Sammelbüchse als Resonanzboden herhalten musste.
Nach dem Eröffnungsprogramm gönnen sich die Mitglieder der Büchnerbühne
nur eine kurze Pause. Denn bereits am Samstag (7.) steht Loriots „Küssen
Sie Ihre Frau – Wohin?“ mit Christian Suhr und Mélanie Linzer an.
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Dichter, Tiere und altes Handwerk
Rundgang: Beim Museumstag zum Motto „Museen, unser Gedächtnis!“
sind im Ried die Schwerpunkte bunt gemischt
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Multimedial ist die Tierpräsentation im Leeheimer
Heimatmuseum, die am Sonntag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Heimatvereinsvorsitzender Ludwig Jung (links) erklärte am Sonntag den
Brüdern Justin (Mitte) und Nick sowie Oma Brigitte Jakobi, wie’s
funktioniert Foto: Robert Heiler
Ganz besonders junge Gäste begrüßte Kulturamtsleiterin Inge Schmidt
als Geschäftsführerin des Fördervereins Büchnerhaus am Sonntag zur
Eröffnung des Internationalen Museumstages. Der Kinderchor „Die
wilden Kehlen“ der Sängervereinigung Wolfskehlen trat im Hof des Büchnerhauses
in Goddelau auf.
„Das klinget so herrlich“ aus Mozarts „Zauberflöte“ eröffnete
die Matinee des Chors für Kinder von sieben bis zwölf Jahren. Gar
nicht wild, sondern engagiert und mit viel Spaß sangen die Kinder unter
Leitung ihrer Dirigentin Sibel Demmel von „Tante Trude Trippelstein“
sowie Kinderliedklassiker.
Die „wilden Kehlen“ hatten sich Unterstützung aus dem Verein
mitgebracht: Die Allerjüngsten ab vier Jahren, organisiert im
„Spatzenchor“, sangen eifrig mit, und Mädchen des Jugendchors „Capriccioso“
führten nicht nur durch das Programm, sondern steuerten auch selbst
Lieder bei und hatten ihren Spaß mit der Erinnerung an ihre
musikalischen Anfänge. „Wir sind alle Ex-Wilde Kehlen und können die
Lieder von damals immer noch“, erklärte vergnügt eine der überhaupt
nicht kapriziösen jungen Damen. Den Beweis traten sie gleich an mit dem
Lied „Das Lama“, mit dem sie zu Kinderchor-Zeiten den ersten Platz
beim Chorwettbewerb gewonnen hatten, und ließen noch ein „Sana,
Sananina, Praise the Lord“ erklingen. Gemeinsam sang der gesamte
Nachwuchs der Sängervereinigung Mary Poppins Zungenbrecher „Supercalifragilistischexpialigorisch“
und tanzte sich als Zugabe bei der eher kühlen Witterung warm mit
„Sascha und Natascha.“
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Spinnen war angesagt im Heimatmuseum Biebesheim. Anlässlich
des Internationalen Museumstages demonstrierten acht Frauen des
Spinn-und Webkreises, darunter Heidrun Ebbinghaus (vorn), die früher
in jedem Haushalt ausgeübte Garnherstellung. Foto: Robert Heiler
Nach dem musikalischen Auftakt wurden in der Kunstgalerie zugunsten des
Büchnerhauses Kaffee, Sekt und Orangensaft ausgeschenkt, und
Museumsleiterin Rotraud Pöllmann führte den ganzen Tag über durch die
Dauerausstellung über Georg Büchner im Geburtshaus des Dichters,
Revolutionärs und Naturwissenschaftlers.
Im Heimatmuseum Leeheim in der Backhausstraße führte Ludwig Jung,
Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, durch die neu
konzipierte landwirtschaftliche Dauerausstellung und demonstrierte die
neu installierte audiovisuelle Anlage für die aufwendig gestalteten
Vitrinen mit präparierten Tieren: Mitten im Raum steht ein schräg
abgesägter Baumstamm, in den eine Bedieneroberfläche mit Bildern aller
ausgestellten Tiere eingelassen ist. Mit einfachem Druck auf den
Bildschirm tauchen Bussard, Mandarinente und Co im Großformat auf, ertönt
ihr Ruf und leuchtet rot das Positionslämpchen neben dem Tier in der
Voliere auf. Auch weitere Informationen lassen sich so aufrufen.
Der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Grimm hat das Programm
gebastelt und noch am Samstag waren er und Ludwig Jung mit den vielen
Kabeln und Drähten in Vitrinen und Baumstamm beschäftigt, damit zum
Museumstag alles funktioniert.
Der Schauraum zum Thema Landwirtschaft wurde völlig neu strukturiert,
die Ausstellungsstücke sind reduziert und übersichtlich neu
angeordnet. „Gut ein Drittel haben wir rausgeschafft, das hat schon
wehgetan“, sagte Jung. Ein Erntewagen thront nun hoch oben auf dem
Katzenbalken, an neu gezogenen Wänden hängen alte Fotos von hoch
bepackten Pferdewagen, Zuggeschirre hängen passend dazu daneben.
Anschaulich soll vor allem der Jugend gezeigt werden, wie früher in
Leeheim Landwirtschaft betrieben wurde. Ein Joch mit Eimern, wie es früher
zum Wasser holen verwendet wurde, hängt griffbereit an einem Balken und
die Ausstellungsecke zur Flachsverarbeitung wird ergänzt von einem
digitalen Bilderrahmen, der auf wechselnden Fotos die Landfrauen bei
dieser Tätigkeit zeigt.
Schon vom Eingang des Biebesheimer Heimatmuseums war munteres Geplauder
und das Surren von Spinnrädern zu hören. „Wegen der kalten Sophie
sind wir nach drinnen gegangen“, erklärte Edith Schmidt, Vorsitzende
des Spinn- und Webkreises. Die Eisheiligen hatte nicht nur für kühle
Temperaturen gesorgt, sondern schickte am Nachmittag auch einen kurzen
Regenschauer. Vor allem die Besucherinnen ließen sich interessiert von
den sieben Frauen an den Spinnrädern zeigen, wie sie aus Rohwolle
gleichmäßige Fäden spinnen, und befühlten respektvoll die am großen
Webstuhl gewebten Handtücher. Das Gerät steht allerdings aus Platzgründen
nicht im Museum, sondern bei Edith Schmidt im ehemaligen Kuhstall. Die männlichen
Begleiter schlenderten derweil durch die volkskundliche Sammlung und
betrachteten die Bildausstellung „Engel und ihre heilende Wirkung“
in der Treppenhausgalerie.
Alte Schulbänke mitsamt einer ehrwürdigen Schiefertafel begrüßten
Besucher im Museum des Peter-Schöffer-Hauses in Gernsheim. Dort war zum
Museumstag die Sonderschau „Gernsheim – Stadt der Schulen“ geöffnet.
Hildegard Bolenz vom Kulturamt führte durch den Raum mit den vielen
Informationen über die Geschichte der Schulen in Gernsheim, aber auch
aktuellen Schülerarbeiten. „Mit den Infotafeln können die Kinder
nicht so viel anfangen, aber alles Greifbare finden sie toll“, verriet
sie. Bestaunt wurden die Bastelarbeiten über den idealen Schulhof oder
ein großes, grünes Pappmachee-Marsmännchen samt Schwimmflossenfüßen
– und natürlich das alte, so unbequem aussehende Klassenzimmer.
„Museen, unser Gedächtnis!“ war das Motto des diesjährigen
Internationalen Museumstages. Dichter, Tiere, alte Landwirtschafts- und
Handarbeitstechniken sowie Schulen früher und heute – so vielseitig
und bunt präsentierte sich an diesem Tag das Gedächtnis im Ried.
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