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Lieber in
Eigenleistung
DLRG Leeheim macht ihr Boot wieder Riedseetüchtig
LEEHEIM In Eigenleistung renoviert derzeit die DLRG
Ortsgruppe Leeheim ihr betagtes Rettungsboot, welches bereits 1976 in
Betriebgenommen wurde. Die Schale des Bootes war schon schwer beschädigt,
vor allem durch Steine und sie drohte löchrig zu werden.
Mehr als 300 Stunden Arbeitszeit wird die DLRG in die Renovierung
investieren, erklärt Vorsitzender Gerald Lohr. Er ging am vergangenen
Samstag mit Torsten Wiesenäcker und Vater Wilhelm Lohr zu Werke.
Zuerst war die DLRG-Führung auf der Suche nach einem geeigneten und
finanzierbaren Ersatz für das Boot gewesen, unter anderem im Internet.
Doch was einem angeboten wurde, war entweder zu teuer oder in noch
schlechterem Zustand, erläuterte Lohr weiter.
Rund 1000 Euro, die fürs Material gebraucht werden, solle die
Instandsetzung nun kosten. Dies sei weit günstiger als das Angebot der
Herstellerfirma, die allein für die Außenschale 1550 Euro berechnet
hätte.
Unterstützt wird die Reparatur von der Gemeinde. Ende März, pünktlich
zur Saisoneröffnung auf dem Riedsee, wird das Boot wieder ins Wasser
gelassen. rhe
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Renovierungsarbeiten am Rettungsboot der
Leeheimer DLRG-Gruppe. Jüngster Arbeitseinsatz war am Wochenende
Foto; Robert Heiler
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Vorsitzender
bestätigt
SPD-Versammlung - Weichen
für die Arbeit des kommenden Jahres sind gestellt
Selbstkritisch ließ der Vorsitzende des
SPD-Ortsvereins, Patrick Fiederer, in der Jahresversammlung im Gasthaus
"Zum Rheintal" die Aktivitäten der vergangenen Monate Revue
passieren. Aus beruflichen und privaten Gründer habe er sich nicht immer
wie gewünscht um die Parteiarbeit kümmern können.
Die Weichen für dieses Jahr seien aber gestellt: Eines der
Hauptthemen sei das Riedstädter Verkehrskonzept. Die SPD habe in diesem
Zusammenhang eine Bedarfsampel am Sportplatz und den Verkehrskreisel am
Ortsausgang Richtung Dornheim und Wolfskehlen im Visier. Wenig Chancen
sieht Fiederer für einen Fahrradweg nach Wolfskehlen.
Der neue Eingang für den Jugendraum und die gemeinsam mit den
Erfelder Genossen geplante Schutzhütte am Schusterwörth stehe für diese
Jahr fest im Programm. Die Leeheimer SPD beabsichtige auch, sich gegen die
häufige Schließung der Ortsverwaltung zur Wehr zu setzen. Außerdem sei
vom Ortsverein eine Position zum "Kiesabbau" zu erarbeiten.
Die 17 anwesenden SPD-Mitglieder (von insgesamt 102) bestätigten Patrick
Fiederer bei der Vorstandswahl als Vorsitzenden. Hannelore Lessenich und
Matthias Thurn bleiben Stellvertreter. Schriftführer ist nun Jens Monden.
Kassierer sind Jakob und Ria Nold. Als Beisitzer fungieren Werner Bonn,
Iris Rebe-Plößer, Hans Josef Lang und Wilfried Ziegler.
Hannelore Lessenich und Matthias Thurn werden den Leeheimer Ortsverein im
Unterbezirksbeirat vertreten. Delegierte für den Unterbezirksparteitag am
Samstag (9.) sind Katharina Pawellek, Günter Fischer, Wilfried Ziegler,
Matthias Thurn, Hannelore Lessenich und Werner Bonn. Delegierte für den
Riedstadt-Parteitag am 19. April sind Werner Bonn, Patrick Fiederer,
Günter Fischer, Hannelore Lessenich, Jens Monden, Jakob und Ria Nold,
Katharina Pawellek, Donat Ruff, Philipp Schäfer, Matthias Thurn, Wilfried
Ziegler, Gisela und Heinz Wilok. evs.
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"Unschuldig
geschieden"
Laienspielgruppe - Proben
für die Aufführung im April - Vorsitzende bestätigt
LEEHEIM. Bei der Laienspielgruppe
laufen derzeit die Proben für eine Erwachsenen-Komödie auf Hochtouren.
Zur Aufführung gelangt in der Sport- und Kulturhalle am 12. und 13. April
jeweils um 20 Uhr das Stück "Unschuldig geschieden" von Walter
G. Pfaus. Ab Samstag (23) gibt es Karten beim Kiosk Massag in Leeheim, in
der Bügel- und Mangelstube Eberling in Erfelden sowie in den Zweigstellen
der Volksbank in Groß-Gerau, Goddelau und Leeheim.
Für das Bühnenbild suchen die Darsteller noch dringend entweder
Sperrmüllgut oder leihweise ein Sofa oder eine Liege mit Beinfreiheit.
Wer den Laienspielern aus der Patsche helfen kann, wird gebeten sich mit
dem Vorsitzenden Matthias Nold, Telefon 73637, in Verbindung zu setzen.
Positives wusste Nold während der Hauptversammlung im Clubraum zu
berichten. So hätten sowohl die Erwachsenen-Komödie "Zwei Detektive
- und keiner blickt durch, als auch das von den jugendlichen Darstellern
gewählte moderne Weihnachtsmärchen "Wolfi und Familie Geiß"
beim Publikum großen Anklang gefunden. Sketsch bot die Truppe bei der
Kappensitzung des LCV und der Weihnachtsfeier des VDK dar. Einige
Freizeitaktivitäten über das Rollenstudium hinaus haben die
Jugendvertreterinnen Sonja Kaus und Monika Appel für die 19 Kinder und
Jugendlichen des 61 Mitglieder zählenden Vereins mir unterschiedlicher
Resonanz organisiert.
Thema des Abends war auch die Umstellung des Mitgliederbeitrags auf Euro..
Er beträgt nun für Erwachsene 18 Euro, für Kinder und Jugendliche bis
18 Jahre sechs Euro jährlich. Der Familienbeitrag wurde neu definiert.
Familien werden 25 Prozent des zu errechnende Gesamtmitgliedsbeitrages
erlassen.
Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende Matthias Nold und sein Stellvertreter
Thorsten Simon bestätigt. Neuer Rechner ist Jochen Heddäus. Für die
nach mehr als 20 Jahren als Schriftführerin aus dem Vorstand
ausscheidende Mechthild Amend konnte an diesem Abend kein Ersatz gefunden
werden. Monika Appel wurde Jugendvertreterin. Friedrich Simon fungiert als
Clubraumwart und Wirtschaftsausschuss. Die Kasse prüfen im nächsten Jahr
Nina Melchior und Irmgard Steinmetz.
Beginnend mit dem 7. Mai sind die Clubabende - jeden 1. Dienstag im Monat
- wieder im Clubraum in der Schusterwörthstraße
44. evs.
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Kritik: zu oft
geschlossen
Ortsverwaltung - Leeheimer
SPD fordert bessere Vertretungsregelung
LEEHEIM. Zum Artikel
"Vorsitzender bestätigt" (siehe oben) har der Vorsitzende des
SPD Ortsvereins, Patrick Fiederer, eine Ergänzung. Er hatte in der
Hauptversammlung gesagt, dei Leeheimer SPD wolle sich gegen die häufigen
Schließungen der Ortsverwaltung zur Wehr setzen. Damit wolle er nicht die
Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung bezichtigen, sie gehe ihrer Arbeit
nicht gewissenhaft nach. Der Aufruf der SPD Leeheim sei vielmehr so
zu verstehen, dass Gemeindeverwaltung und Gemeindevorstand auch bei Urlaub
und Krankheit der Mitarbeiterin für Vertretung zu sorgen hätten.
Fiederer begründet diese Forderung damit, die Öffnungszeiten seien vor
einigen Jahren auf zwei Tage verkürzt worden - mit der Zusage, dass dann
aber tatsächlich geöffnet sei.
Im vergangenen Jahr sei diese Vereinbarung nicht immer eingehalten worden.
Dies laste er nicht der Mitarbeiterin an. Es zeige vielmehr, dass eine
Vertretungsregelung nicht gegeben sei.
Der SPD Ortsverein fordert daher den Gemeindevorstand auf, Stellung zu der
Frage zu nehmen, ob eine weiter Öffnung der Ortsverwaltung oder ein
Bürgerbüro erwünscht sei. Im Falle einer weiteren Öffnung müsse eine
Vertretungsregelung her.
Im Falle einer Schließung der Ortsverwaltung kündigen die Leeheimer
Genossen Proteste an. Gerade ältere Bürger sollten die Möglichkeit
haben, ihre kleinen Verwaltungsangelegenheiten im Ort erledigen zu können
- zumal die Busverbindungen zum Goddelauer Rathaus noch immer nicht
optimal seien.
Es sollte möglich sein, so Fiederer, eine "elektronisch Standleitung
zum Informationsaustausch" mit der Zentralverwaltung zu
installieren. evs.
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"I lost my
heart beim Edeka"
Mundart-Comedy - Duo
"Bees denäwe" begeistert in Leeheim sein Publikum
LEEHEIM. Nach mehr als sechs Jahren scharte
das Leeheimer Comedy-Duo "Bees denäwe" mit Klaus Lohr und Franz
Offenbecher am Samstag in der Sport- und Kulturhalle seine Fangemeinde um
sich. Organisiert wurde der Abend durch den Musikzug des FC Germania; der
Erlös sei für das Jugendorchester bestimmt, betonte Spartenleiter Werner
Baldewein.
In der "Leeheimer Nationaltracht" aus Batschkapp, Stalljacke und
Gummistiefeln verkörpert das Duo den kleinen Mann aus dem Ried mit allen
Sehnsüchten und Unzulänglichkeiten. Es erzählt in breitem Leeh'mer
Platt, unterlegt mit meist bluesigen Gitarrenklängen, von
allgegenwärtigen Hausschnaken, dem "Bambelkappträger", dem
Faselstall als Copyshop der Landwirtschaft und Peter Niersch, Leeheims
bösem Geist und Kinderschreck.
In dem mehr als dreistündigen Programm nahmen "Bees denäwe"
aber auch humoristisch-besinnlich zwischenmenschliche Beziehungen
unter die Lupe. So brachten sie die gegeisterte Menge zum Toben mit der
Liebeserklärung "I lost my heart beim Edeka, because I love the
Käsefraa" oder dem Dehaambleiber-Blues "Mer hocke dehaam, mer
derfe net fort".
Für Zuhörer, die des Leeheimer Dialekts nicht mächtig waren, gab's eine
Simultanübersetzung des "Matzelaache-Blues", der ebenso mit
anerkennendem Pfeifkonzert quittiert wurde wie ein zur
Völkerverständigung beitragender russischer Kasatschok und ein Ausflog
in fernöstliche Religionskulturen. "Bees denäwe" zeigt sich
auch offen für neue moderne Musikrichtungen, überraschten ihr Publikum
mit dem Prototypen eines "Wasserrohrsynthesizers". Als das
niemanden zum Heimgehen bewog, präsentierten sie sich mit einer Zugabe
noch als Minnesänger "Ludwig von der
Kuhweide". evs.
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Lange dabei: Seit 50 Jahren sind Bruno Losert , Adolf Nold und
Ludwig Schaffner (von links)
Mitglied beim FC Germania Leeheim. Hannelore Pletz ehrte die Jubilare bei
der
Jahresversammlung in der Gaststätte "Rheintal"
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