Erste Erwähnung 

Durch heimatkundliche Forschungen, durch Ausgrabungen und Bodenfunde wissen wir, dass unser Gebiet schon seit frühester Zeit von Menschen besiedelt war. Es fehlen allerdings genaue Hinweise wann und wo die ersten Siedlungen statt gefunden haben. Gräberfunde und vorgenommene Ausgrabungen im Bereich des Leeheimer "Oberdorfes" deuten auf fränkische Siedlungen aus der Zeit um 300 nach der Zeitrechnung. Erst aus der Gründungszeit der Klöster gibt es verwertbare schriftliche Hinweise über die bestehenden Siedlungen in unserem Raum. So wurde Leeheim erstmals im Jahre 766 in den Regesten des Klosters Lorsch urkundlich erwähnt. Damals schenkte ein gewisser "Dodo" alle seine Grundstücke in der Villa Leeheim dem zwei Jahre zuvor gegründeten Kloster Lorsch. Ob diese Bezeichnung "Villa" für ein einzelnes Grundstück oder eine ganze Siedlung anzuwenden war ist nicht genau zu deuten. Leeheim wurde jedenfalls in der folgenden Zeit immer wieder in Urkunden des Klosters Lorsch beschrieben was auf die enge Verbindung der Siedlung zum Kloster schließen lässt.

 

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